update_2K21-06


In jedem Blog gibt es mindestens eine Phase, die von (scheinbarer) Inaktivität geprägt ist. Da gibt es wochen-, manchmal monatelang keine neuen Beiträge, das Blog gerät in Vergessenheit und eigentlich… war die Inaktivität nur eine Illusion, ein Zerrbild einer Wirklichkeit, welche die jeweiligen Autor:innen an unsichtbaren Zügeln in Richtungen lenkte, die ihrerseits…

Boah, mir wird gleich schlecht. Nicht von der Hitze, denn die liebe ich. Yep, für einen Home-Nudisten das perfekte Wetter. Und ja, ich lasse Euch gerne an der Vorstellung teilhaben, wie ich hier mit (beinahe?) weniger als Nichts am Leibe diese mindestens von mir lang ersehnte Blogpost™ Nr. 97 (!) in die Tastatur kloppe.
Nein, mir wird schlecht bei der in Absatz 1 aufziehenden Wolke schwülstigen Gesülzes. Ein einfaches „Öy, Leude! Die Blogpost™ hatte Zwangspause wegen… musste knuffen and stuff. Sorreeey, Winke-Winke! ¯\_(ツ)_/¯“ hätte auch genügt. Aber mein Schreibentzug geplagtes Hirn torkelte sich trunken von der selbstgewählten Reaktivierung stummgeschalteter Denkareale in eine Art Minirausch, den es beizeiten zu entrauschen galt. Und ich weiß jetzt nicht, liebe Rechtschreibprüfung, was es an „entrauschen“ auszusetzen gibt! Es ist sowohl orthografisch korrekt als auch ein gelungenes, wenn auch kryptisches Wortspiel, welches eventuell ausschließlich von Leuten gewürdigt wird, die sich mit der Bearbeitung von Audiomaterial befassen.

Wenn Ihr jetzt denkt „Was hat der Kerl denn die letzten 4 Wochen gemacht?“, dann ist das eine Frage, die in all ihrer Berechtigung gar nicht so einfach zu beantworten ist. Woher zum Beispiel soll ausgerechnet ich das wissen? Bin ich ein wandelndes Tagebuch? Nein. Hat meine SnobWatch einen Activity-Tracker? Yep, aber da wird wieder mal nur Quantität gemessen. Habe ich eine:n persönliche:n Chronist:in, welche:r mir rund um die Uhr folgt? Nope. Wäre auch creepy und sehr wahrscheinlich eher ein:e Stalker:in

Aber für diese kurze Update (yep, kurz, ich bin nämlich obendrein noch faul) versuche ich mal, ein paar Dinge zu rekapitulieren.


Sport – fand statt, bin aber noch immer nicht wieder in Shape. Werde wohl bis ans Ende meiner Tage die Form einer Birne behalten. Unsexy. Sad!

Bilder von Fellbällchen™ gemacht. Sweet!

Inne Nase jepopelt bekommm. Negative Erfahrung. Haha.

Endlich wieder Burger in vor der Lieblingsbar gegessen.

Thanks Cheers!*

*) unbezahlte Werbung, weil geil und alles.

Mippm Fahrrad volle Bude hinnetnallt. Dumm!

Im Wald gewesen.

Neuen Lenker ans Fahrrad gebaut. Sieht besser aus, dafür hat die Gangschaltung jetzt nur noch zwei Drittel ihrer ursprünglichen Kapazität. Nicht meine Schuld, das Ding ist steinalt.

Irgendwas mit Sternen.

Geburtstag gehabt. War eigentlich ganz nice, so mit lieben Menschen, die an mich gedacht haben und sehr vielen, die mir das auch tatsächlich mitgeteilt haben. 😘


Und habe ich einen sehr, sehr lieben Freund zu Grabe getragen*. Und interessanterweise war das ein guter Tag. Zu spüren, wie er noch immer die verschiedenartigsten Menschen zusammenbringt. Auch die Tränen waren gute Tränen, warmherzige, dankbare Tränen.

*) Natürlich habe ich ihn nicht wörtlich zu Grabe getragen. Aber ich konnte für seine Angehörigen da sein und ihnen ein paar Sorgen bezüglich der Trauerfeier nehmen.


Einen Großteil der vergangenen vier Wochen habe ich jedoch hier verbracht, am Computer. Zum einen wollte er nach dem letzten Projekt („Tec“, ein experimenteller Kurzfilm zum gleichnamigen Track von freak empire aus Leipzig) auf Biegen und Brechen eine Neuinstallation seines Betriebssystems, die er dann auch bekam. Zum anderen war ich aber auch mit dem nächsten Projekt beschäftigt. Weniger experimentell, aber auch anspruchsvoll. Und das kann man jetzt sogar schon sehen, denn seit letztem Freitag ist „Mira Mira“ online. Den Schnitt hat hier zum größten Teil mein Brodda from anodda Modda Raschid gemacht. Ich durfte fancy Animations in die Screens brennen und den Look basteln.

Während Ihr (hoffentlich) das Video anschaut und aller Welt von meinen amazing Motion Tracking und Compositing skills erzählt, mach ich mir dann mal Frühstück und verbringe den Rest des Tages mit wohlverdientem und genussvollem…

Schwitzen. 🙂


© 2021 albert sadebeck

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