„Herr Sadebeck? Sie schwafeln.“

oder

ein bisschen Zeitreisen


Wo waren wir stehen geblieben, bei… *schaut schnell nochmal in diesem Internet nach
ah ja, bei „Valentine’s Day Greetings“.

Da kann man ja sagen, was man will, aber Valentine’s Day ist jetzt doch schon ein bisschen mehr als 30 Tage her. Insofern, maybe time für ‘n Update irgendeiner Art?!

Es ist jetzt nicht so, dass ich seit dreißig Jahren nichts gepostet hätte, dennoch möchte ich meinen kleines RückblicksUpdateSchreibgedöns™ genau da beginnen, vor dreißig Jahren… *ominöse Soundscape deutet sich im Hintergrund an, softly fading out

Vor dreißig Jahren

…genauer gesagt am 27/07/1992 wurde ich endlich…

Ein Mann!

Nei-jenn, nicht das (das wird erst drei Jahre später stattfinden), ich rede von meiner ersten Konzertreise. Zur besten Band der Welt.
Nei-jenn, nicht „Die Ärzte“! Die nennen sich nur „beste Band der Welt“, sind’s in Wahrheit aber gar nicht. Natürlich rede ich von GENESIS. Nachdem ich 1986/87 noch zu klein-weil-erst-zwölf-dreizehn, zu mittellos und außerdem hinter dem Eisernen Vorhang fernab jeglicher GENESIS Tourvenues darüber nachdachte, ob Denise nun endlich mal meine Awesomeness erkennen und mir ewige Liebe gestehen sowie ein Leben-glücklich-und-zufrieden-bis-an-unser-Ende versprechen würde, sieht das 1992 schon ein bisschen vielversprechender aus. Ja, Winnie will mir, wie schon Denise zuvor, keine ewige Liebe gestehen (versteh‘ gar nicht, wieso), aber nach der schulterzuckenden Selbstauflösung des anderen deutschen Staats gibt es endlich die erste GENESIS-Tour, die ich tatsächlich besuchen kann.
Wenn ich denn das Geld zusammenbekomme um Tickets, Unterkunft (wo eigentlich?) und Fahrtkosten zu bezahlen.

Turns out, irgendwie klappt das, ich weiß nicht genau wie, dank meines da noch nicht ganz so alten Freundes Bernd. Und ehe ich mich versehe, sind wir am Rheinufer in Köln und bauen unsere Zelte auf, die uns für die Nacht vor dem für mich großen Tag beherbergen werden.

Es ist Montag, der 27/07/1992 und wir verstauen unsere Zelte in einem damals schon nicht mehr ganz taufrischen Ford Fiesta, fahren in die Stadt und zumindest ich gebe erstmal ein halbes Vermögen für Schallplatten aus. Hab ja Nachholbedarf, nicht wahr?

Das Konzert am Abend ist trotz anfänglicher Probleme mit den für die Bühnenshow elementaren Videoscreens einfach nur grandios und auf der Rückfahrt, die am nächsten Morgen gegen 6 mit unserer Ankunft in Stinkytown enden wird, beschließen wir: Auf zum nächsten Stop der „We Can’t Dance“- Tour in Kiel einen Tag später.

Bernd schafft es tatsächlich, auch für diesen Abend kurzfristig noch Tickets und einen Stellplatz für unsere Zelte zu organisieren.

Gern würde ich weiter schwelgen ob dieser unserer kleinen, ganz persönlichen GENESIS-Tour, aber es gibt noch mehr zu berichten in dieser Blockpost™, weshalb ich hier mal ganz dezent das Abschlusskonzert dieser Tour vom 02/08/1992 in Knebworth, England verlinke. Natürlich habe ich damals auch dieses Konzert bei der unverschlüsselten Übertragung auf Premiere aufgenommen. Wo? Na, bei Bernd.


Diese Woche spielt die 30 aber noch eine ganz andere Rolle, den IRGENDJEMAND HAT HIER JA GEBURTSTAG, nicht wahr, verehrte Lulunda? Nun haben wir uns in dieser Blockpost™ freien Zeit auch nicht unbedingt regelmäßig mit Updates versorgt und außerdem brauche ich noch ein Geburtstagsgeschenk für Dich. Ist es ok, wenn ich Dir diese Blockpost™ widme? Fiese Frage, ich weiß.

Was also ist passiert in diesen mehr als 30 Tagen? Einiges, soviel kann ich sagen. Aber auch gar nicht sooo viel. Ist immer auch eine Frage des Standpunkts. Meine frühere Therapeutin würde jetzt sagen „Herr Sadebeck? Sie schwafeln.“

But like the man said, a picture paints a thousand words, weshalb der nächste Teil der Blockpost™ noch etwas bildlastiger werden dürfte, als mein kleiner Exkurs in die Vergangenheit (dömm dömm döööööhm!).

(bis) März 2022

(natürlich ungeordnet)

Spaziergänge / letztes GENESIS-Konzert / nicht an und in den Kindergarten gekackt / kundige Sachen gesehen / irgendwo hingefahren / einen neuen Freund gefunden / Blümchen bekommen / alte Sachen fotografiert / Frühling gespürt / komisch geguckt

April 2022

(auch ungeordnet, duh!)

Ausflug gemacht / Gesicht gesehen / Geisterhand gefunden / COVID bekommen / liebevoll von meiner Traumfrau versorgt worden

Mai 2022

(eventuell doch geordnet?)

Sterne gesehen / Mond auch / Löcher ins Knie gebohrt bekommen / schon wieder liebevoll von meiner Traumfrau versorgt worden / Abendhimmel und Regenbogen fotografiert / Home made Burger gehabt / Reise mit Krücke / Top Unterkunft (nicht) / Geschlonzpartikel™

Juni 2022

(Ordnung ist relativ)

Arbeit am Rechner / „E“ gesehen / Pfeife geraucht / Sommer / irgendwas ist Defekt Kaputt / einen neuen Freund wieder verloren :‘( / Geburtstag im Wald wiss Loved Ones (einfach beste!) / Top Wolken / Tretboot gefahren / Gruppentherapieabschlusskuchen gegessen (war geil) / Arbeit nicht am Rechner / Hose kaputt / nass geworden (unfreiwillig) / Grüße an 3K geschickt

3K hatte Fragen, ich hab geantwortet.

Juli 2022 (bisher)

(mehr Kundigkeit!)

Noch mehr Arbeit nicht am Rechner / coole Orte gesehen / das erste Mal Ostsee / aber in Polen / geduscht (Körperpflege – so wichtig!) / noch ’n Regenbogen / noch ’n Ausflug / unterm Baum gelegen / kein Futter bekommen / dann aber doch / wieder nass geworden (diesmal sehr freiwillig und sehr gern) / bin jetzt auch Regal / FaceTime wiss Brother / random Bild als Abschluss


Außerdem die ganze Zeit:

Unfassbar viel Liebe!

Ja, ich weiß, darüber sollte ich vielleicht mehr schreiben (können), wenn das Thema mir denn so wichtig ist. Doch das fällt mir gar nicht so leicht. Zum einen bin ich tatsächlich etwas aus der Blockpost™-Schreibe-Übung und zum anderen bin ich auch nicht sooo darin geübt, über die schönen Dinge zu schreiben. Und allzu viel Zeit hatte ich jetzt auch wieder nicht, denn zwischen all den Bildern und angerissenen Ereignissen und Erlebnissen fand etwas statt, was ich endlich mal genießen kann,

Leben.

P.S. Happy Birthday, Lulunda! 🎈🎁🎉🥳💐🌻


An meine Traumfrau: Ich liebe Dich! ❤️


© 2022 albert sadebeck

2 Antworten zu “„Herr Sadebeck? Sie schwafeln.“”

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