klingt wie ein Titel…

…eines weirden Science-Fiction Films

Es nervt mich ja schon übelst, dass ich jedes Mal beim Start des Schreibprogramms die Schriftart einstellen muss, mit der ich arbeiten möchte.

Mehrere Stimmen Nichtanwesender, die gerne ungefragt Ratschläge geben, lassen sich auch heute nicht diese grandiose Gelegenheit entgehen, mich ob ihrer Fachkompetenz, Weisheit und auch sonstigen awesomeness vor lauter Ehrfurcht im frisch ge[WD-40]ten Bürodrehstuhl erstarren zu lassen. „Dann ändere doch die Voreinstellungen! Da gehste auf Datei>Optio-“

Schon keine Lust mehr. Außerdem ist die Funktion nicht unter Datei>Optionen, sondern oben im Menüband unter „Formatvorlagen“. Wusste ich bis eben auch nicht und werde es morgen schon wieder vergessen haben, aber was soll’s.

Meine Stimmung scheint heute ja ganz besonders… Ja, zu… sein. Wie genau, wollt Ihr wissen?
Lasst es mich so ausdrücken: Seit etwa 5 Minuten tippe ich hier wüst auf der Tastatur umher und habe noch immer keine Ahnung, wie der vor 15 Minuten gekochte Kaffee schmeckt. Dabei steht er DI.REKT.-VOR.-MEI.NER.-NA.SE!!1!

Um den dramatischen Effekt der soeben gelesenen Worte, welche in Euern Hirnen hoffentlich ordentlich gescheppert, gedonnert und gehallt haben, ad absurdum zu führen: Ich nahm gerade einen Schluck und stelle fest: Ich weiß nicht, ob bei einer Verschachtelung der Sätze das mehrfache Nutzen von Doppelpunkten eine korrekte Interpunktion darstellt: Das Musical.

MitmachanklickgedönsTM

Wenn ich mich dann nicht noch mehr als jetzt schon hass-, nochmal…

Wenn ich dann nicht noch mehr als jetzt schon mit mir hadern würde (besser als „mich hassen“, oder?), ich würde an dieser Stelle auch schon Schluss machen für heute. Was soll schon Gutes bei rauskommen, wenn ich mit dieser Laune weiter schreibe?

Möglicherweise ist das aber nicht nur der nervigste Text seit der Erschaffung der BlockpostTM, sondern … tja, das ist die Frage: Wird/ist es der wichtigste oder der unwichtigste Text? Oder gar der am egalstene? (I know it’s not a word, I’m not THAT stupid.)

Auch krass, wie die Schreibabteilung meines Hirns seit ca. 300 Wörtern nicht mal den Anfang des Textes so schreiben kann, wie sie sich das eigentlich vorgenommen hat.

Warte mal, ich hab‘ Abteilungen?!

Klappe, Hirn!

Der Tag begann nämlich mit einer neuen Stufe der unfreiwilligen Selbstattacke. Das Gefühl, heute wirklich noch nichts geschafft zu haben und die daraus resultierende Unzufriedenheit (er meint „Verzweiflung“, Anmerkung des Hirns) kennen wohl die meisten Leute. Mit diesem Gefühl aufzuwachen, es gewissermaßen schon vor dem Wiedererlangen des Bewusstseins gehabt zu haben, that’s a whole new level of being miserable… um 5:51 Uhr.

An einem Samstag, der „aufgrund der aktuellen Situation“ ein freier Samstag ist, vor 6 Uhr frühs, äh… morgens schon denken „Ich bin so ein Versager, noch nichts geschafft heute…“, das ist wohl Ausdruck eines ziemlich unschönen… ach, Ihr wisst schon, was ich meine.

Woher diese Unzufriedenheit, hm…

Ein Punkt ist sicher, dass ich schon seit… wann habe ich die letzte flockpostTM aufgenommen?
Aber muss ich das überhaupt?

Yep. Musste. Bist ja Kleinkünstler.
Und wenn ich nichts zu sagen habe?
Mein Reden! Seit Jahren!
Hirn, Klappe.
Laufen war ich auch schon seit zwei Wochen nicht mehr.

Fitnesslevel ↓Fatnesslevel ↑

>hier Dialog mit Hirn vorstellen, der aus Unschönheitsgründen keinen Platz in der BlockpostTM bekommen hat<

Was mich ja wirklich ärgert, ich habe letzte Woche so eine schöne Vorlage für diese BlockpostTM von hollingtonsmum bekommen und kann sie irgendwie nicht umsetzen… Eigentlich wollte ich nämlich diese Woche über Puddingtorte schreiben.

PUDDINGTORTE, dieses Wort! Ich gebe zu, beim Schreiben des Wortes PUDDINGTORTE muss ich schon ein bisschen Lächeln.

Ich fühle mich aber gerade nicht so, dass ich meiner Geschichte mit Puddingtorte gerecht werden könnte. Das einzige, was mir dazu einfällt, ist der historische Kontext. Der ist nur so semi-nice.
Das Jahr der Puddingtorte (klingt wie ein Titel eines weirden Science-Fiction Films, von Helge Schneider!) … Oh Mann, jetzt lache ich mich auch noch über meinen eigenen Unsinn schlapp.
Mit Geräusch!

„1986 – Das Jahr der Puddingtorte“, ein Film von-

Da fällt mir wieder der Kontext ein und mir vergeht das Lachen.
26. April 1986 – Tschernobyl.

Ja, gut, 1986 wurde schon 4 Wochen vor Tschernobyl zum Jahr der Puddingtorte, genau genommen am Geburtstag meiner Mutter… Aber jetzt muss ich halt an Tschernobyl denken und dann fällt mir der 28. Januar 1986 ein, als das Space Shuttle „Challenger“ explodierte (wieso weiß ich das Datum aus’m Kopp?) und überhaupt war das Jahr der Puddingtorte wohl kein allzu nices und wie bitte komme ich verdammt nochmal aus dieser blöden Stimmung raus? Mehr Kaffee? Ein Versuch kann nicht schaden. Aber Moment mal, weiß ich wirklich, dass der Versuch nicht schaden kann? Wenn ich jetzt Google anwerfe und negative Effekte des Kaffeegenusses recherchiere, was würde mir da offenbart worden sein, hätte ich es getan gehabt haben werden?

Außerdem: Ich könnte mir beim Überbrühen des Kaffees das heiße Wasser über ’n Balg kippen, was mindestens Verbrennungen zweiten Grades nach sich zöge. Ich könnte auf dem vom verschütteten Wasser glitschigen Boden ausrutschen und mir wahlweise den Kopf am Herd aufschlagen oder die lädierte Schulter- nein, die unlädierte Schulter (!) ausrenken oder alles auf einmal, womit ich wieder beim Aufgefunden werden in peinlichem Outfit gelandet wäre und wenn mir jetzt noch jemand sagt, ich wüsste nicht, wie man richtig eskaliert…

Nach 833 Wörtern schaue ich auf die Uhr und es ist 8:32 Uhr. Zufall, Fragezeichen. Jetzt ist es gar 8:33 Uhr! Mindblowing!

Fast hätte ich geschrieben, dass ich mich 8:39 Uhr mit Kaffee Nummer 2 zurück an den Schreibtisch gesetzt habe, aber nur fast.

Auch so was, „was man nicht macht“, aber alle machen: mit Kaffee am Computer. Warum?
Wenn ich mir überlege, wie viele Tastaturen ich mit meinem „Geschick“ schon geschrottet habe, man sollte meinen, ich hätte Konsequenzen gezogen

Man sollte auch und noch mehr und so meinen, ich hätte langsam einen Faden gefunden, ein Thema, eine Story. Stattdessen fallen mir noch mehr Dinge ein, die ich auch nicht auf die Reihe bekomme(n habe).
Da sind hier auf der Seite zum Beispiel unzählige, nein, ungezählte Kommentare und Feedbacks, die alle mal aufgearbeitet gehören, das Bett muss neu bezogen werden, die Wäsche steht noch aufm Balkon rum und außerdem weiß ich nicht, was ich noch schreiben soll.

Also, so grundsätzlich schon, da gibt’s noch so einige angeteaste und noch nicht erwähnte Themen, über die ich so schreiben könnte. Nur halt… heute nicht.

Was auch mega nervig ist: Wenn man als Kleinkunstautor in einem völlig konfusen Text, an dem man zufällig gerade schreibt, etwa 12 Überschriften und damit Themen für andere Texte findet. Na ja, vielleicht sind es auch nur 1-2, but you get the point.

Wenn mir wenigstens ein guter Schluss einfallen würde. Aber so… ¯\_(ツ)_/¯


Hört leider nicht auf, wichtig zu sein:

Seid keine Nazis! Wählt keine Nazis! Unterstützt keine Nazis! Wählt keine Unterstützer von Nazis! Unterstützt keine Wähler von Nazis! Lasst Euch nicht von Nazis unterstützen!

Seid keine Arschlöcher und helft Menschen in Not, auch wenn sie Nazis sind und/oder unterstützen!*

*) Das ist nämlich höchst appaturTM! 🙃

Außerdem wichtig:

Nehmt Rücksicht auf Eure Mitmenschen, auch wenn Ihr sie für Vollidioten haltet, die an Verschwörungstheorien oder ähnlichen Unsinn glauben. Haltet Abstand, Ihr wisst schließlich nicht, ob Ihr Euch nicht gestern beim Einkauf oder letzte Woche auf dem Weg zur Arbeit oder beim Sport oder was auch immer angesteckt haben könntet.

#staysafe #stayhome #bekind #pleasedonttellanyoneiwatchdisneymoviesonmyown

P.S. Die Fotos heute haben auch mit nichts irgendetwas zu tun.


© 2020 albert sadebeck

2 Kommentare zu „klingt wie ein Titel…

  1. Ich empfehle, die PUDDINGTORTE zu backen (würde ich ja tun, das Rezept hast aber du 😬) und anschließend auch zu verspeisen! Könnte ggf die Stimmung heben… Ansonsten, bei Nichtverspeisenwollens (🤔) spiel die 1986er PUDDINGTORTEnsituation nach, schieß gscheit Bilder und lass uns dann hier dran teilhaben.
    Ach, was ein Spaß 😅😂🤣

    Gefällt 1 Person

  2. DU.. DU.. Du.. also.. ach verflixt, was soll ich denn schreiben. So dolle ist meine Laune heute ja auch nicht. Ist eben so, so what? Sind einfach blöde Zeiten: Aber das wäre schon eine etwas lahme Entschuldigung, oder? Ach ich mache wieder viele Worte für gar nichts. Eigentlich reicht ja, ‚ich verstehe dich‘ , völlig. Denn das tue ich.
    Und dein letztes Foto hat mit gar nichts zu tun? Jetzt habe ich plötztlich Lust zu interpretieren. Du wünschst uns allen Gesundheit! Jawohl! 😅😂🤣
    (Und ein ganz leises He – ich freu mich immer über die Blockpost und Flockpost)

    Gefällt 1 Person

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