not as smart as they’d like to think

Los, los, los, los, looos!

oder:

Gääääähn…

oder:

Am Samstag war #WorldMentalHealthDay.

Es läuft aber alles auf dasselbe hinaus:

Eine (weitere) undurchdachte BlockpostTM.
Eine unvorbereitete BlockpostTM.


Hab das Gefrierdingens from se Kühlschrank abgetaut.


Ich bin ja auf Instagram. Neulich spülte mir das Tippen durch die Stories ein Bild in den Feed.
Auf dem Bild war Text.
Inhalt: Wie man ein:e bessere:r Autor:in wird.
Quintessenz: Kurze Sätze.
Warum?
„Readers aren’t as smart as you’d think.“

Stand da auf Instagram! Don’t @ me!
Ihr wisst ja, dass ich eher zu langen, verschachtelten Sätzen neige. Heute vermutlich nicht.
„Warum nicht?“, fragt ihr euch? (Ja, ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass sich wieder mehr Leser:innen auf diese wundervolle Seite verirren, die Texte lesen, ihren Freund:innen sagen, sie sollen das auch les-


Ja klar, komische Tante, die hier im Haus wohnt, es ist eine super Idee, nein… die beste Idee überhaupt, am Sonntagmorgen vor um neun die Mülltonne durch die Gegend zu pfeffern!


Sorry, kurzer Rant musste sein, sonst schmeckt der Kaffee nicht.
Wo war ich stehen geblieben? Ach ja… ich wollte begründen, erklären, rechtfertigen, weshalb ich heute nicht zu verschachtelten Sätzen neige. Deshalb:

„Writers are not as smart as they’d like to think.”

That’s why.

Es würde den Lesefluss vermutlich weniger stören, wenn ich mich auf eine Sprache beschränken würde. Eine Sprache, die ich auch beherrsche. Aber welche sollte das sein? Nun gut, schreibe ich also weiter in einer weirden Mischung aus Deutsch, Englisch und … Deutsch.

Sowas macht mich immer zum übelsten Alman. 😑

Klasse, meine Schreibweise (die ihr nicht sehen könnt, weil ich meine Schreiberei nicht als Live-Stream anbiete) fühlt sich an wie „Los, los, los, los, looos!“, also mega hektisch, das resultierende Reading Induced Enjoyment Level (R.I.E.L.) bleibt aber bei einem gepflegten „Gäääähn…“.

Ich bitte um Verzeihung, denn ich habe mich mal wieder selbst dumm gemacht, anstatt an meiner Self Confidence zu arbeiten. Natürlich hätte ich diese Passage einfach löschen können. Im Sinne der Ehrlichkeit und Offenheit lasse ich sie aber durchgestrichen stehen.


Blöde Wespe!

Ich hatte ja neulich OP. Die Details dieser außerordentlich … nö, nichts weiter, nur „außerordentlich“.
Also, die Details dieser außerordentlichen Erfahrung habe ich noch nicht fertig notiert und für eine Veröffentlichung in BlockpostTM-Style aufbereitet, aber so viel sei verraten, Running aka Joggen (what a weird word) und Fahrradfahren waren die letzten vier Wochen off the table. Was man mir auch ansieht.
Der Gürtel wird in der einen Hose ‘ne Stufe weiter gestellt, in der anderen gar nicht mehr benötigt. Die dritte Hose… ist dann eventuell im nächsten Jahr wieder tragbar.
Aber ich schweife ab.
Gestern nun habe ich mich wagemutig auf das Fahrrad gesetzt, um meine Knochen daran zu erinnern, dass sie bewegt werden können. „Schön!“, dachten sich die Knochen, und erinnerten meine Lunge daran, wieviel Sauerstoff sie bitte zu liefern hätten. Daraufhin fühlten sich die Lungen wiederum bemüßigt, ihr Leid dem präfrontalen Schnaufzentrum zu übermitteln, welches mich dazu zwang, die ganze Gegend mit meinem „das-ist-ja-achso-anstrengend“-Geschnaufe zu belästigen.
Irgendwann ging es dann aber doch mal bergab. Welch eine Entspannung!
Na gut, es war etwas kühl und ich musste mich aufs Bremsen und erschütterungsarme Fahren konzentrieren, aber sonst… war es sehr entspannend.

Wespe, Symbolbild

Zzzzipp-zonkzzzzzzz…

What the f…?

Bogey hitting the chest about 10 centimetres above heart!
Maybe ‘ne Wespe!
Sir, if this IS a Wespe and it attacks while we are at maximum speed-
I know! Deploy countermeasures!

Meine linke Hand greift also nach 0,316724789 Sekunden und at maximum Speed dahin, wo ich das Flugobjekt vermute und meine taktilen Sensoren melden „Yep, Wespe.“

„Eject!“, brüllt mein Hirn noch bevor die Sensoren die Meldung absetzen konnten und die linke Hand beseitigt mit einer an Eleganz kaum zu überbietenden Wurfbewegung die Gefahr.
Natürlich hatte mein Hirn in das gebrüllte „Eject!“ eine zweite Anweisung embedded.

„Do not harm the insect in any way!“

Then why sah sich die Wespe veranlasst, mich im Moment des Abflugs doch noch zu stechen, hm? HM?!
Ich schaue mir den beschädigten Finger an und denke „Mimimi“. Es ist, kein Witz, der Mittelfinger.

Da, am Mittelfinger. Voll der Wespenstich! (von Samstag)

„Oh nein, ich wurde von einer Wespe gestochen und musste dann noch 4 km bis nach Hause fahren, ich leide ja sooooo sehr!“


Hab ich mir als Begründung überlegt, weshalb ich mich anschließend bei einem Glas Rotwein in die Wanne gelegt habe. The Thruth is, ich hätte das anyway so gemacht. Samstagsbad at it’s best. Obendrein ist das ‘ne gute Rechtfertigung, Wein- und Weinglasfotos in se BlockpostTM usen zu dürfen.

Fotos… hm, schwierig in dieser Woche. Könnte daran liegen, dass…

„Eine (weitere) undurchdachte BlockpostTM.
Eine unvorbereitete BlockpostTM.“

Herbstlichtstimmungsdingens

Am Samstag war #WorldMentalHealthDay.

Hätte ein gutes Thema sein können. War es auch, aber halt bei vielen Anderen. Da muss ich mit meinem Mimimi nicht die guten Beiträge in se Internet…

Ich habe keine Ahnung, wie ich diese BlockpostTM beenden soll. Vermutlich hört sie einfach auf.


© 2020 albert sadebeck

Ein Kommentar zu „not as smart as they’d like to think

  1. Ah ja, not as smart 🙂 Lass ich mal so stehen! Schön zu lesen, dass du wieder Fahrrad fährst! Blöde Wespe,
    Glas Rotwein in der Wanne, hat Stil!
    War mir wieder ein Vergnügen 🙂

    Gefällt 1 Person

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