Es ist zu warm für kurze Hosen


Ich würde ja wirklich gerne ein bessererer Schreiberling werden. Nach kurzem Nachdenken weiß ich, ohne Arbeit wird das nichts.

Was meint der komische Mann aus dem Internet?
(Ja, was meint der komische Mann aus dem Internet?)
Meint er mit „Arbeit“, dass er einer geregelten und bezahlten Arbeit nachgehen muss und dadurch ein bessererer Schreiberling wird?
(Das versteh‘ ich nicht…)

Nein, ich meine „ohne Arbeit an meinen writing skills wird das nichts“.

Ach so.
(Ja, genau. Ach so.)

Schön, dass wir das geklärt haben.
Ich bin aber zu faul müde, um mich mit Arbeit befassen zu wollen. Ok, ich könnte eventuell auf die Verwendung verhohnepipelter Wörter wie „bessererer“ verzichten und mich an einen Mindeststandard sprachlicher Qualität halten.

Also im Zweifelsfall lieber nichts statt Unsinn schreiben?
(hö höhö)

Hab ich nach eurer Meinung gefragt, Stimmen-deren-Herkunft-ich-nicht-kenne?

(Nö, hat er nich‘, oder?)
Uuuuuh, Humor is‘ hier aber wieder mal ein gaaanz zartes Pflänzchen…!

GesichtspauseTM.

Jetzt habt ihr mich rausgebracht, wo war ich? Ach ja, ein MitmachanklickgedönsTM wollte ich einbauen.



Also, ich würde ja sagen, das ist mega p-

Euch hat niemand gefragt! NIE.MAND!

Eine halbe Stunde habe ich tatsächlich gebraucht, um diese Bisschen hier zu Papier gebr-
nee, das stimmt nicht… zu Tastatur-
das ergibt doch auch keinen Spaß-
nee, macht keinen Sinn-
nee…

Es macht also keinen Spaß, wenn es keinen Sinn ergibt, eine halbe Stunde an nicht einmal 200 Worten-

Wörtern.

Wie bitte?

Der besserere (geeignetere) Plural an dieser Stelle wäre „Wörter“, denn du beziehst dich auf die Anzahl der laut Duden „kleinsten selbstständigen sprachliche Einheit von Lautung und Inhalt bzw. Bedeutung“.
Die Verwendung von „Worte“ als Plural bedeutet aber, wieder laut Duden, das [geschriebene] Wort als „etwas, was jemand als Ausdruck seiner Gedanken, Gefühle o. Ä. zusammenhängend äußert; Äußerung“ zu interpretieren.

*murmelnd* Klugscheißer mag niemand.

Wie bitte?

Nicht, nichts.

Es macht also keinen Spaß, wenn es keinen Sinn ergibt, eine halbe Stunde an nicht einmal 200 Wörtern zu sitzen und noch nicht mal eine Spur irgendeiner Geschichte, einer Begebenheit, irgendeiner Form von Inhalt nicht zu Papier gebracht zu haben, weil dieser Ausdruck nicht auf das Tippen auf einer PC-Tastatur anwendbar erscheint und obendrein verstoße ich hier gegen alle Regeln des guten Schreibens weil der Satz viel zu lang ist und jetzt gibt es vor lauter Verzweiflung noch ein MitmachanklickgedönsTM!



Es ist FellbällchenkotzherbstTM. Er zwingt mich immer dazu Fotos zu machen, die garantiert noch niemand auf der ganzen Welt jemals gemacht haben dürfte!

Überhaupt war gestern ein etwas seltsamer Samstag, nämlich der erste freie Samstag, seit ich wieder arbeite(n kann).

Also seit einer Woche.
(Genau, seit einer Woche!)

Offenbar hat mir das Starren auf Laptop und Inventarlisten und Prüfprotokolle und Trallala das letzte Bisschen Verstand geraubt.

Laptop, Inventarlisten und Trallala

Hä?
(Heißt das nicht „Wie bitte?“)
Ach, halt die Klappe, ey…

Ihr zwei kommt klar?

Wieso fragst du uns das? Wir sind nur Kreationen deines offensichtlich mitteilungsbedürftigen Unterbewusstseins, das dir bisher unbekannte Aspekte deiner derzeitigen Situation aufzuzeigen versucht. Unsere Einwürfe bilden unterdrückte Gedanken und Empfindungen ab und sind in ihrer Manifestation an der Oberfläche deiner Gedanken- und Gefühlswelt Ausdruck deines Verlangens nach mentaler Heilung.
(Genau, wieso fragst du uns das? Du bist doch der Bekloppte hier!)

Wow.

Ähm… also… gestern war jedenfalls…


Krass! Jetzt habe ich mich mit meiner nicht vorhandenen Schreibtechnik derart selbst sabotiert, dass ich Euch die Überreste der ursprünglichen BlockpostTM-Idee nur noch als Cliff Notes mit Fotos aufs Display schicken kann.

*) Das ist nicht korrekt. Wenn wir den Vorgang der Rezeption deiner BlockpostTM, also das Lesen dieser durch deine zahlreichen Leser:innen genauer betrachten, stellen wir fest: du kannst ihnen, also deinen Leser:innen, gar nichts „aufs Display schicken“. Außer natürlich, du hast zum Beispiel ihre Telefonnummer. Dann könntest du ihnen durchaus etwas schicken, einen Link etwa oder ein paar Fotos oder den ganzen Text per Textnachricht. Ob deine zahlreichen Leser:innen allerdings den Link auch anklicken oder -tippen und/oder deine Textnachricht lesen, ist nicht deine Entscheidung. Somit kannst du ihnen deine… „Werke“ nur anbieten, ohne Einfluss auf den tatsächlichen Konsum derselben zu haben.

*sigh
Ach, seht selbst.

Hektik / Ruhe finden / Blödsinn im Kopf / Einkaufen Putzen (gestrichen wegen fand nicht statt) Samstagsdinge / Physical condition improving (that’s not a lie) /

mein Kopf, Symbolbild

muss nähen lernen, will’s aber nicht (Loch in Hosentasche, andere Hose ist eh hinüber) /

„andere Hose“

Farbe offsets what’s left of my coolness /

Farbe, bäh

Seit halb acht wach, bisher 1 Kaffee geschafft / 10:23 endlich zum Einkaufen losgehen 🙄 / Ruhebedarf-Level zwingt mich zu „Lass die Oma vor, sonst überholt die Dich.“-Tempo /



Beste. Post. Ever.

#RespektTaube

Und dann war da noch der Typ, der mich mit seinem Outfit zu diesem nicht durchdachten Titel inspirierte:

Es ist zu warm für kurze Hosen


© 2020 albert sadebeck

Ein Kommentar zu „Es ist zu warm für kurze Hosen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.